Willkommen bei der NABU Bezirksgeschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben

Einzelne mit den geltenden Hygiene- und Abstandsverordnungen konforme Veranstaltungen werden mittlerweile von den NABU Gruppen wieder angeboten. Bitte informieren Sie sich vor Ort.

Die NABU-Bezirksgeschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben sowie die Landesgeschäftsstelle in Stuttgart sind bis auf Weiteres geschlossen. Sie erreichen uns natürlich trotzdem weiterhin telefonisch und per E-Mail (sabine.brandt@nabu-bw.de).

 


Wir bieten wieder Naturgeburtstage und Naturprojekte an!😊

Natürlich in einer kleineren Gruppe bis maximal 8 Kinder, bieten wir Naturgeburtstage/-projekte mit Abstand an.

 

Bei Interesse wenden Sie sich an:

 

Sonia Müller

07351/168600

sonia.mueller@nabu-bw.de

 

 

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Unter der Rubrik 'Aktionsideen' stellen wir Informationen zu Naturthemen, Beobachtungs-, Bastel- und Spieltipps für Kinder und Erwachsene zusammen.

Im ersten Newsletter nach der Sommerpause geht es um den Vogelzug.

 

Welche Vögel ziehen in den Süden, welche bleiben hier und wer kommt als Wintergast?

 

Wo kann man Stare, die sich für den Zug sammeln, beobachten?

 

Spielt den Zug der Störche in den Süden nach!

 

Foto: NABU/Hartmut Mletzko

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Nachrichten aus dem Bezirk

Mauerseglerküken suchen ein neues Zuhause

Sonntag hatten wir einen etwas anderen Termin.
Wir haben Mauerseglern fremde Jungvögel ins Nest geschmuggelt.😲
Die kleinen Mauersegler hat Wiltrud vom NABU Ulm/Neu-Ulm jeweils gebracht bekommen, z.T gesund gepflegt und aufgepäppelt. Jetzt war es eine gute Zeit, um sie bei Familie Strele, die in Laupheim an ihrem Haus eine beeindruckende Mauerseglerkolonie betreuen, in nicht voll besetzte Nester zu setzen. Dazu hat unsere Vogelexpertin Wiltrud immer genau geschaut, dass die Pflegekinder das gleiche Alter haben wie die leiblichen Küken. Dann nehmen Mauersegler die Pflegekinder wohl problemlos an.
Wieder was gelernt!😀
Wir wünschen den Kleinen eine gut Restnestzeit und allzeit guten Flug sowie ausreichend Insekten als Nahrung!

Wettbewerb insektenfreundlicher Garten

Insektenfreundliche Gärten in Bad Schussenried.
An zwei Tagen waren wir (Ruth Lang und Sabine Brandt), in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein in Bad Schussenried, unterwegs um insektenfreundliche Gärten zu besichtigen. Und wir haben z.T. wirklich wundervolle, strukturreiche Gärten mit insektenfreundlichen, einheimischen Pflanzen gesehen, in denen keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und auch ein bisschen Unordnung herrschen darf. Nachahmenswert!🐝🐛🦋🐞🦗

 

Vogelbeobachtungsturm für Rottenacker?

Das Naturschutzengagement geht endlich auch mit vor Ort Terminen weiter.

So konnten Vertreter der Gruppe Rottenacker und der Agenda Laupheim, über Vor- und Nachteile von Vogeelbeoachtungstürmen austauschen und in Rottenacker geeignete Plätze unter die Lupe nehmen.



Satzungsänderungen

Da der Bundes- und der Landesverband des NABU in den Jahren 2017 und 2018 ihre Satzungen geändert haben müssen auch alle Untergruppierungen ihre Satzungen anpassen. Diese werden entweder auf der jeweiligen gruppeneigenen Hamepage oder hier veröffentlicht.

Download
Satzung_NABU_Aitrach_2020.pdf
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Der Rohrsee  - Ein Vogelschutzgebiet in Not?

 

Der Rohrsee (Landkreis Ravensburg), ein in der letzten Kaltzeit in einem Toteisloch entstandenes Stillgewässer, ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Süddeutschlands. Er ist ein natürlicherweise makrophytenreiches, eutrophes Stillgewässer, das keinen natürlichen Abfluss aufweist, sondern nur über den Grundwasserkontakt entwässert. Eine Besonderheit ist, dass er genau auf der Europäischen Wasserscheide gelegen ist.

 

Er ist nicht nur für Zugvögel ein Rastgebiet von internationaler Bedeutung, sondern beherbergte auch lange Jahre eine landesweit bedeutende Brutkolonie des Schwarzhalstauchers. Doch schon Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es einen deutlichen Einbruch des Bruterfolges des Schwarzhalstauchers. Der Bestand erholte sich, nachdem ein Berufsfischer, auch auf Anraten des Naturschutzes, einen Pachtvertrag für das Gewässer erhielt und den Hechtbestand deutlich reduzierte. Leider war dieser Erfolg nicht von Dauer und obwohl der Schwarzhalstaucher bekannt für stark schwankende Nachkommenzahlen ist, muss man seit 1997 den Rohrsee als Populationssenke ansehen.

 

In den letzten Jahren verschlechterte sich nicht nur der Zustand der Schwarzhalstaucherpopulation weiter, auch das Spektrum der anderen Brutvogelarten veränderte sich. Während Lachmöwen- und Schnatterentenbestände abnahmen, fanden Mittelmeermöwen geeignete Brutplätze und sie und Rohrweihen ausreichend Nahrung. Auch die Wasserqualität und damit der Bewuchs des Sees veränderten sich hin zu einem Gewässer mit deutlich weniger Makrophyten und dafür mit gelegentlichen Algenblüten.

 

Besonders die Veränderungen in der Vogelwelt wurden in den letzten Jahren von Ornithologen mehrfach thematisiert und immer wieder mit der Bewirtschaftung des Sees durch den Berufsfischer in Verbindung gebracht. Anfang 2019 wurde dann vom NABU ein Antrag auf Umweltinformation beim RP Tübingen gestellt, um Klarheit über die rechtlichen Grundlagen zu erlangen. Von den örtlichen Ornithologen, dem Bund Naturschutz Oberschwaben, gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Tübingen wurde die Situation dann intensiv bearbeitet. Dabei wurde nicht nur die fischereiliche Nutzung beleuchtet, in dem die ichthyologischen Gutachten der letzten Jahre zu Rate gezogen und die Beobachtungen der örtlichen Ornithologen ausgewertet wurden. Auch das veränderte Wasserregime durch die zunehmende Verschlammung, das veränderte Nahrungsangebot, die verschiedenen Prädatorengruppen (Raubfische, Vögel, Landsäugetiere) und deren Einfluss auf die Brutvogelpopulationen wurden diskutiert.

 

Diese Diskussionen mündeten in einem runden Tisch, an dem neben Experten der Naturschutzverbände und örtlichen Ornithologen, die Fachleute des RP aus Naturschutz und Fischerei, sowie der Berufsfischer teilnahmen. Diese verabredeten eine, mittlerweile unterschriebene und in Kraft getretene, Zusatzvereinbarung zum Fischereipachtvertrag die als Vorbereitung auf ein erweitertes Bewirtschaftungskonzept gilt. Ziel dieser Vereinbarung ist die Reduzierung des Raubfischbestandes. Dabei soll die Störung des Brutgeschäftes der Wasservögel möglichst gering ausfallen. Dazu wurden verschiedene Zonen im Gewässer festgelegt, die unterschiedlich befischt werden müssen. Sehr wichtig ist die zusätzliche Vereinbarung der engmaschigen Erfolgskontrolle durch die ortsansässigen Ornithologen und ggf. eine Anpassung der Maßnahmen.

 

Da der Rohrsee auch im gerade neuen Managementplan mit mehreren Maßnahmen und hoher Dringlichkeit aufgeführt ist, die auch einige der anderen negativen Auswirkungen auf die Schwarzhalstaucherpopulation verbessern könnten, hoffen wir auf einen Erfolg der ergriffenen Initiativen und auf eine baldige Erholung des Brutvogelbestandes. Dafür bitten wir um etwas Geduld!

 


Die NABU Geschäftsstelle ADO (Allgäu-Donau-Oberschwaben)


Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Zur Unterstützung der örtlichen NABU-Gruppen in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach und Ravensburg sowie im Stadtkreis Ulm/Neu-Ulm hat der Landesverband Baden-Württenberg im Oktober 2016 eine hauptamtlich besetzte Bezirksgeschäftsstelle in Biberach eingerichtet.

 


Familienteamerin

Im Bezirk Allgäu-Donau-Oberschwaben gibt es die Möglichkeit Naturgeburtstage sowie naturpädagogische Projekte für Schulklassen und Kindergärten bei ihnen vor Ort oder im grünen Klassenzimmer in Laupheim zu buchen. Dazu beschäftigt der NABU eine Familienteamerin.

 

Fragen Sie einfach nach:

 

Sonia Müller

07351/168600

sonia.mueller@gmx.de

 

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2017-07-17 Flyer_Fam.teamer.pdf
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Unser Bezirksausflug 2019

Am Samstag, den 22.06.2019 führte der diesjährige Bezirksausflug 46 Aktive aus 10 NABU-Gruppen auf die schwäbische Alb.

Mit Maria Tittor, die als Trüp-Guide im Biosphärengebiet 'Schwäbische Alb' tätig ist, ging es mit dem Bus auf sonst unzugänglichen Straßen durch den ehemaligen Truppenübungsplatz. Dabei haben wir alle  nicht nur viel Geschichtliches erfahren, sondern die Besonderheiten dieses einzigartigen Gebietes kennengelernt.

Nach einem tollen Büfett in einer ortsansässigen Schäferei ging es erst auf einen 30m hohen ehemaligen Beobachtungsturm und dann in das evakuierte Dorf Guorn zum Kaffeetrinken. Den Abschluss bildete ein Aufenthalt im Biosphärenzentrum in Münsingen.


Unsere Mitgliederwerbung

Um die Werberinnen und Werber  besser kennenzulernen und ihnen unsern Landstrich nahezubringen bieten die NABU Gruppen Exkursionen für sie an. Dazu ein paar Eindrücke:


Für Mensch und Natur