Willkommen bei der NABU Bezirksgeschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben

Absage der öffentlichen Veranstaltungen des NABU BW und vorrübergehende Schließung der NABU-Bezirksgeschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben und der Landesgeschäftsstelle in Stuttgart

Die NABU-Bezirksgeschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben sowie die Landesgeschäftsstelle in Stuttgart sind bis auf Weiteres geschlossen. Sie erreichen uns natürlich trotzdem weiterhin telefonisch und per E-Mail (sabine.brandt@nabu-bw.de).

Bis zum 30.04.2020 werden zudem alle Veranstaltungen des NABU Baden-Württemberg abgesagt

Darunter fällt auch die Frühjahrskonferenz.

 

Weitere Informationen unter: https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2020/maerz/27759.html

Unter der Rubrik 'Aktionsideen' stellen wir Beobachtungs-, Bastel- und Spieltipps für Kinder und Erwachsene zusammen.

Unsere aktuellen Aktionstipps drehen sich, um Hasen und Eier!


Nachrichten aus dem Bezirk

Interview zum Thema warme Winter

Auch in Corona Zeiten gibt es Umweltthemen, die wir kommunizieren sollten. So z.B. die Auswirkungen des warmen Winters auf die Tier und Pflanzenwelt. Die 'Bauen und Wohnen' Redaktion von

Regio TV hat dazu ein Interview mit Sabine geführt, dass ihr unter auf Youtube anschauen könnt.

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Die ganze Sendung findet man unter

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Umweltbildung

Umweltbildung hat für uns einen hohen Stellenwert und so halten wir nicht nur Vorträge für Erwachsene z.B. zu den Themen: 'Insektenschwund', 'Jagd und Naturschutz' sowie 'Fairer Handel', sondern bieten auch Naturgeburtstage, Projekte für Kindergärten und Schulklassen oder Ferienprogramme an.

Im  Jahr 2019 konnten ca. 130 Gruppen Umweltbildungsangebote bei uns wahrnehmen.

Zur Zeit sind natürlich alle Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Stattdessen bieten wir unter Aktionsideen viele Tipps für die Corona-Zeit

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Johannes Enssle besucht das Bezirkstreffen

Ein etwas anderes Bezirkstreffen erlebten die Vorstände und andere Aktive des NABU aus den Landkreisen Ravensburg, Biberach und Alb-Donau sowie dem Stadtkreis Ulm in diesem Jahr in Bad Waldsee.
Die im letzten Jahr gegründete NABU Ortsgruppe Bad Waldsee war im Parkettstudio Boy & Dangel nicht nur Gastgeber für 37 Teilnehmer aus 18 Ortsgruppe, sondern konnte auch den NABU-Landesvorsitzenden Johannes Enssle sowie die neue Leiterin des NABU-Naturschutzzentrums Federsee, Dr. Katrin Fritsch, begrüßen. Deshalb wurden die Jahresberichte der Bezirksgeschäftsführerin Sabine Brandt und der Umweltpädagogin Sonia Müller kürzer als gewohnt gehalten.

 

Somit blieb nicht nur Zeit für die Vorstellung von Frau Dr. Fritsch und zum gegenseitigen Kennenlernen, sondern Johannes Enssle konnte nach einem Bericht über das letzte Jahr mit dem Volksbegehren und den Verhandlungen zum Eckpunktepapier der Landesregierung auch die neue NABU-Kampagne „Werde laut für mich“ erstmalig vorstellen. Zu der Kampagne, die sich für die stark bedrohte Feldfauna, wie z.B. Feldhase, Rebhuhn und Erdhummel einsetzt, wurden von den Anwesenden zahlreiche Umsetzungsvorschläge gemacht. Nach diesem motivierenden Start freuen sich alle Gruppen auf ein neues Naturschutzjahr gerne mit vielen weiteren Aktiven.

 



Satzungsänderungen

Da der Bundes- und der Landesverband des NABU in den Jahren 2017 und 2018 ihre Satzungen geändert haben müssen auch alle Untergruppierungen ihre Satzungen anpassen. Diese werden entweder auf der jeweiligen gruppeneigenen Hamepage oder hier veröffentlicht.

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Satzung_NABU_Aitrach_2020.pdf
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Der Rohrsee  - Ein Vogelschutzgebiet in Not?

 

Der Rohrsee (Landkreis Ravensburg), ein in der letzten Kaltzeit in einem Toteisloch entstandenes Stillgewässer, ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Süddeutschlands. Er ist ein natürlicherweise makrophytenreiches, eutrophes Stillgewässer, das keinen natürlichen Abfluss aufweist, sondern nur über den Grundwasserkontakt entwässert. Eine Besonderheit ist, dass er genau auf der Europäischen Wasserscheide gelegen ist.

 

Er ist nicht nur für Zugvögel ein Rastgebiet von internationaler Bedeutung, sondern beherbergte auch lange Jahre eine landesweit bedeutende Brutkolonie des Schwarzhalstauchers. Doch schon Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es einen deutlichen Einbruch des Bruterfolges des Schwarzhalstauchers. Der Bestand erholte sich, nachdem ein Berufsfischer, auch auf Anraten des Naturschutzes, einen Pachtvertrag für das Gewässer erhielt und den Hechtbestand deutlich reduzierte. Leider war dieser Erfolg nicht von Dauer und obwohl der Schwarzhalstaucher bekannt für stark schwankende Nachkommenzahlen ist, muss man seit 1997 den Rohrsee als Populationssenke ansehen.

 

In den letzten Jahren verschlechterte sich nicht nur der Zustand der Schwarzhalstaucherpopulation weiter, auch das Spektrum der anderen Brutvogelarten veränderte sich. Während Lachmöwen- und Schnatterentenbestände abnahmen, fanden Mittelmeermöwen geeignete Brutplätze und sie und Rohrweihen ausreichend Nahrung. Auch die Wasserqualität und damit der Bewuchs des Sees veränderten sich hin zu einem Gewässer mit deutlich weniger Makrophyten und dafür mit gelegentlichen Algenblüten.

 

Besonders die Veränderungen in der Vogelwelt wurden in den letzten Jahren von Ornithologen mehrfach thematisiert und immer wieder mit der Bewirtschaftung des Sees durch den Berufsfischer in Verbindung gebracht. Anfang 2019 wurde dann vom NABU ein Antrag auf Umweltinformation beim RP Tübingen gestellt, um Klarheit über die rechtlichen Grundlagen zu erlangen. Von den örtlichen Ornithologen, dem Bund Naturschutz Oberschwaben, gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Tübingen wurde die Situation dann intensiv bearbeitet. Dabei wurde nicht nur die fischereiliche Nutzung beleuchtet, in dem die ichthyologischen Gutachten der letzten Jahre zu Rate gezogen und die Beobachtungen der örtlichen Ornithologen ausgewertet wurden. Auch das veränderte Wasserregime durch die zunehmende Verschlammung, das veränderte Nahrungsangebot, die verschiedenen Prädatorengruppen (Raubfische, Vögel, Landsäugetiere) und deren Einfluss auf die Brutvogelpopulationen wurden diskutiert.

 

Diese Diskussionen mündeten in einem runden Tisch, an dem neben Experten der Naturschutzverbände und örtlichen Ornithologen, die Fachleute des RP aus Naturschutz und Fischerei, sowie der Berufsfischer teilnahmen. Diese verabredeten eine, mittlerweile unterschriebene und in Kraft getretene, Zusatzvereinbarung zum Fischereipachtvertrag die als Vorbereitung auf ein erweitertes Bewirtschaftungskonzept gilt. Ziel dieser Vereinbarung ist die Reduzierung des Raubfischbestandes. Dabei soll die Störung des Brutgeschäftes der Wasservögel möglichst gering ausfallen. Dazu wurden verschiedene Zonen im Gewässer festgelegt, die unterschiedlich befischt werden müssen. Sehr wichtig ist die zusätzliche Vereinbarung der engmaschigen Erfolgskontrolle durch die ortsansässigen Ornithologen und ggf. eine Anpassung der Maßnahmen.

 

Da der Rohrsee auch im gerade neuen Managementplan mit mehreren Maßnahmen und hoher Dringlichkeit aufgeführt ist, die auch einige der anderen negativen Auswirkungen auf die Schwarzhalstaucherpopulation verbessern könnten, hoffen wir auf einen Erfolg der ergriffenen Initiativen und auf eine baldige Erholung des Brutvogelbestandes. Dafür bitten wir um etwas Geduld!

 


Die NABU Geschäftsstelle ADO (Allgäu-Donau-Oberschwaben)


Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Zur Unterstützung der örtlichen NABU-Gruppen in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach und Ravensburg sowie im Stadtkreis Ulm/Neu-Ulm hat der Landesverband Baden-Württenberg im Oktober 2016 eine hauptamtlich besetzte Bezirksgeschäftsstelle in Biberach eingerichtet.

 


Familienteamerin

Im Bezirk Allgäu-Donau-Oberschwaben gibt es die Möglichkeit Naturgeburtstage sowie naturpädagogische Projekte für Schulklassen und Kindergärten bei ihnen vor Ort oder im grünen Klassenzimmer in Laupheim zu buchen. Dazu beschäftigt der NABU eine Familienteamerin.

 

Fragen Sie einfach nach:

 

Sonia Müller

07351/168600

sonia.mueller@gmx.de

 

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2017-07-17 Flyer_Fam.teamer.pdf
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Unser Bezirksausflug 2019

Am Samstag, den 22.06.2019 führte der diesjährige Bezirksausflug 46 Aktive aus 10 NABU-Gruppen auf die schwäbische Alb.

Mit Maria Tittor, die als Trüp-Guide im Biosphärengebiet 'Schwäbische Alb' tätig ist, ging es mit dem Bus auf sonst unzugänglichen Straßen durch den ehemaligen Truppenübungsplatz. Dabei haben wir alle  nicht nur viel Geschichtliches erfahren, sondern die Besonderheiten dieses einzigartigen Gebietes kennengelernt.

Nach einem tollen Büfett in einer ortsansässigen Schäferei ging es erst auf einen 30m hohen ehemaligen Beobachtungsturm und dann in das evakuierte Dorf Guorn zum Kaffeetrinken. Den Abschluss bildete ein Aufenthalt im Biosphärenzentrum in Münsingen.


Unsere Mitgliederwerbung

Um die Werberinnen und Werber  besser kennenzulernen und ihnen unsern Landstrich nahezubringen bieten die NABU Gruppen Exkursionen für sie an. Dazu ein paar Eindrücke:


Für Mensch und Natur