Aktuelle Nachrichten aus dem Bezirk

Klimastreik

Der NABU im Bezirk beteiligte sich natürlich auch an den Klimastreik Aktionen im Oktober und November.

 

Umweltbildung

Umweltbildung hat für uns einen hohen Stellenwert und so halten wir nicht nur Vorträge für Erwachsene z.B. zu den Themen: Insektenschwund, Jagd und Naturschutz sowie Fairer Handel, sondern bieten auch Naturgeburtstage, Projekte für Kindergärten und Schulklassen oder Ferienprogramme an.

In diesem Jahr konnten in diesem Jahr bereits ca. 70 Gruppen Umweltbildungsangebote bei uns wahrnehmen.

 

Kindergartenprojekte in Ochsenhausen

Unser regelmäßiges Kindergartenprojekt in Ochsenhausen hatte an den letzten beiden Terminen den Biber zum Thema.😊 Praktisch, zum Anfassen und mit vielen Spielen haben auch die Kleinsten in der Natur Spaß und lernen viel Neues! - Mit dem NABU Ochsenhausen

 

 



Volksbeghren Artenschutz - Rettet die Bienen

Im Oktober hatten wir einen sehr interessanten und aufschlussreichen Motivationsworkshop für das Volksbegehren mit Johannes Enssle. Es konnten nicht nur technische Fragen geklärt werden, sondern Johannes hat das Volksbegehren sehr anschaulich hergeleitet und ist natürlich auch auf die Konflikte mit der Landwirtschaft eingegangen. Ich hatte den Eindruck, dass alle 25 Teilnehmenden etwas von dem Abend mitnehmen konnten und motivierter an die Stimmensammlung herangehen.

 

Zur Zeit ruht die Stimmensammlung und der NABU beteiligt sich konstruktiv an den Verhandlungen zum Eckpunktepapier der Landesregierung.

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Hier kann man den Gesetzestext einsehen. Das Formblatt einfach doppelseitig ausdrucken, ausfüllen und unterschreiben (Häkchen, dass man den Text einsehen konnte, nicht vergessen). Bitte ins zuständige Rathaus schicken. Und gerne noch alle Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn motivieren auch mitzumachen!

 

Mehr Infos gibt es auf der Homepage des Volksbegehrens:

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Der Rohrsee  - Ein Vogelschutzgebiet in Not?

 

Der Rohrsee (Landkreis Ravensburg), ein in der letzten Kaltzeit in einem Toteisloch entstandenes Stillgewässer, ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Süddeutschlands. Er ist ein natürlicherweise makrophytenreiches, eutrophes Stillgewässer, das keinen natürlichen Abfluss aufweist, sondern nur über den Grundwasserkontakt entwässert. Eine Besonderheit ist, dass er genau auf der Europäischen Wasserscheide gelegen ist.

 

Er ist nicht nur für Zugvögel ein Rastgebiet von internationaler Bedeutung, sondern beherbergte auch lange Jahre eine landesweit bedeutende Brutkolonie des Schwarzhalstauchers. Doch schon Ende der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es einen deutlichen Einbruch des Bruterfolges des Schwarzhalstauchers. Der Bestand erholte sich, nachdem ein Berufsfischer, auch auf Anraten des Naturschutzes, einen Pachtvertrag für das Gewässer erhielt und den Hechtbestand deutlich reduzierte. Leider war dieser Erfolg nicht von Dauer und obwohl der Schwarzhalstaucher bekannt für stark schwankende Nachkommenzahlen ist, muss man seit 1997 den Rohrsee als Populationssenke ansehen.

 

In den letzten Jahren verschlechterte sich nicht nur der Zustand der Schwarzhalstaucherpopulation weiter, auch das Spektrum der anderen Brutvogelarten veränderte sich. Während Lachmöwen- und Schnatterentenbestände abnahmen, fanden Mittelmeermöwen geeignete Brutplätze und sie und Rohrweihen ausreichend Nahrung. Auch die Wasserqualität und damit der Bewuchs des Sees veränderten sich hin zu einem Gewässer mit deutlich weniger Makrophyten und dafür mit gelegentlichen Algenblüten.

 

Besonders die Veränderungen in der Vogelwelt wurden in den letzten Jahren von Ornithologen mehrfach thematisiert und immer wieder mit der Bewirtschaftung des Sees durch den Berufsfischer in Verbindung gebracht. Anfang 2019 wurde dann vom NABU ein Antrag auf Umweltinformation beim RP Tübingen gestellt, um Klarheit über die rechtlichen Grundlagen zu erlangen. Von den örtlichen Ornithologen, dem Bund Naturschutz Oberschwaben, gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Tübingen wurde die Situation dann intensiv bearbeitet. Dabei wurde nicht nur die fischereiliche Nutzung beleuchtet, in dem die ichthyologischen Gutachten der letzten Jahre zu Rate gezogen und die Beobachtungen der örtlichen Ornithologen ausgewertet wurden. Auch das veränderte Wasserregime durch die zunehmende Verschlammung, das veränderte Nahrungsangebot, die verschiedenen Prädatorengruppen (Raubfische, Vögel, Landsäugetiere) und deren Einfluss auf die Brutvogelpopulationen wurden diskutiert.

 

Diese Diskussionen mündeten in einem runden Tisch, an dem neben Experten der Naturschutzverbände und örtlichen Ornithologen, die Fachleute des RP aus Naturschutz und Fischerei, sowie der Berufsfischer teilnahmen. Diese verabredeten eine, mittlerweile unterschriebene und in Kraft getretene, Zusatzvereinbarung zum Fischereipachtvertrag die als Vorbereitung auf ein erweitertes Bewirtschaftungskonzept gilt. Ziel dieser Vereinbarung ist die Reduzierung des Raubfischbestandes. Dabei soll die Störung des Brutgeschäftes der Wasservögel möglichst gering ausfallen. Dazu wurden verschiedene Zonen im Gewässer festgelegt, die unterschiedlich befischt werden müssen. Sehr wichtig ist die zusätzliche Vereinbarung der engmaschigen Erfolgskontrolle durch die ortsansässigen Ornithologen und ggf. eine Anpassung der Maßnahmen.

 

Da der Rohrsee auch im gerade neuen Managementplan mit mehreren Maßnahmen und hoher Dringlichkeit aufgeführt ist, die auch einige der anderen negativen Auswirkungen auf die Schwarzhalstaucherpopulation verbessern könnten, hoffen wir auf einen Erfolg der ergriffenen Initiativen und auf eine baldige Erholung des Brutvogelbestandes. Dafür bitten wir um etwas Geduld!

 


Willkommen bei der NABU Bezirksgeschäftsstelle Allgäu-Donau-Oberschwaben


Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Zur Unterstützung der örtlichen NABU-Gruppen in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach und Ravensburg sowie im Stadtkreis Ulm/Neu-Ulm hat der Landesverband Baden-Württenberg im Oktober 2016 eine hauptamtlich besetzte Bezirksgeschäftsstelle in Biberach eingerichtet.

 


Familienteamerin

Im Bezirk Allgäu-Donau-Oberschwaben gibt es die Möglichkeit Naturgeburtstage sowie naturpädagogische Projekte für Schulklassen und Kindergärten bei ihnen vor Ort oder im grünen Klassenzimmer in Laupheim zu buchen. Dazu beschäftigt der NABU eine Familienteamerin.

 

Fragen Sie einfach nach:

 

Sonia Müller

07351/168600

sonia.mueller@gmx.de

 

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2017-07-17 Flyer_Fam.teamer.pdf
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Unser Bezirksausflug 2019

Am Samstag, den 22.06.2019 führte der diesjährige Bezirksausflug 46 Aktive aus 10 NABU-Gruppen auf die schwäbische Alb.

Mit Maria Tittor, die als Trüp-Guide im Biosphärengebiet 'Schwäbische Alb' tätig ist, ging es mit dem Bus auf sonst unzugänglichen Straßen durch den ehemaligen Truppenübungsplatz. Dabei haben wir alle  nicht nur viel Geschichtliches erfahren, sondern die Besonderheiten dieses einzigartigen Gebietes kennengelernt.

Nach einem tollen Büfett in einer ortsansässigen Schäferei ging es erst auf einen 30m hohen ehemaligen Beobachtungsturm und dann in das evakuierte Dorf Guorn zum Kaffeetrinken. Den Abschluss bildete ein Aufenthalt im Biosphärenzentrum in Münsingen.


Unsere Mitgliederwerbung

Um die Werberinnen und Werber  besser kennenzulernen und ihnen unsern Landstrich nahezubringen bieten die NABU Gruppen Exkursionen für sie an. Dazu ein paar Eindrücke:


Für Mensch und Natur