Projekte der NABU-Gruppen im Bezirk


Bitte unterstützen sie das Storchenkameraprojekt der NABU Gruppe Laupheim mit ihrer Stimme bei der Volksbank Förderaktion

Die NABU-Gruppe Laupheim hat in diesem Jahr eine tolle Aktion gestemmt. Sie habe eine Storchenkamera installiert die nicht ins Internet sendet, sondern in die Cafeteria des nahegelegenen Pflegeheims. Von dort lässt sich jetzt durch die Fenster der Anflug auf das Nest beobachten und dann, über den Bildschirm, das Brutgeschäft verfolgen.

Schon in dieser Saison haben sich die positiven Auswirkungen gezeigt: Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben jeden Tag ihre Zimmer verlassen um ihren Störchen zuzuschauen. Dort trafen sie dann auf viele Bürger der Stadt, die ebenfalls die Cafeteria besuchten, um die Störche zu beobachten. Auch viele Kindergärten nutzten das Pflegeheim als Ausflugsziel. So sind viele, sonst leider viel zu selten stattfindende, Begegnungen und Gespräche zustande gekommen. Eine rundum gelungene Aktion, obwohl die Storchenjungen in diesem Jahr leider ein Frühsommerunwetter nicht überlebt haben!

 

Dieses Projekt steht jetzt bei der Förderaktion der Volksbank zur Wahl.

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Förderung zu bekommen:

 

  1. Online-Voting

Aktivieren Sie Ihre Mitglieder, Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen .... für Ihr Projekt bis zum 27.11.2017 zu stimmen.

 

Wie funktioniert das Voting?

 

Sie können direkt über www.foerderaktion.de/antraege Ihren Vote täglich einmal abgeben, einfacher geht´s jedoch mit Ihrem persönlichen Projektlink:

 

http://www.vr-fa.de/25855/

 

Also: Verteilt diesen Link oder diese Nachricht gerne an Eure Verteiler und auch über soziale Netzwerke (WhatsApp, Facebook, Twitter....), denn pro Peron (E-Mailadresse) ist täglich eine Stimme möglich. Nach der Stimmabgabe erhalten Sie einen Bestätigungslink per Mail, der nur noch geklickt werden muss - fertig!

 

Die Projekte mit den meisten Votes erhalten den gewünschten Förderbetrag, bis der Topf von insgesamt 40.000 Euro aufgebraucht ist. Maximal werden 2.500 Euro pro Projekt vergeben. Auf www.vr-foerderaktion.de/antraege werden immer die aktuellen Spendenempfänger durch einen Stern gekennzeichnet.

  1. Jury

 

Erhält unser Antrag zu wenig Stimmen im Online-Voting, haben wir eine zweite Chance! Bei der Jurysitzung warten noch weitere 55.000 Euro auf Ihre Empfänger. Das Ergebnis wird Mitte Dezember bekannt geben.

 

  1. Facebook-Voting

Hier winken nochmals 1.000 Euro. Hier gewinnt das Projekt mit den meisten Likes. Also macht kräftig Werbung und liked ab dem 30. Oktober bis zum 18. Januar 2018 auf www.facebook.com/vr-foerderaktion. Bekanntgabe des Gewinners erfolgt dann beim VR-FörderEvent.

 


Ein Paradies für bedrohte Königreiche in Riedlingen

Im Frühjahr haben der NABU Riedlingen, der württembergische Imkerverein und die Initiative Pro Natur kostenlose Blühmischungen ausgegeben.

Jetzt bieten 17000 Quadratmeter nektarreichen Blühflächen den Insekten in und um Riedlingen ein reichhaltiges Nahrungsangebot und erfreuen die Menschen.

 

Ein  nachahmenswertes Projekt, das auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.


Vogelpflegestation in Volkertsheim

Die NABU - Pflegestation der Gruppe Ehingen hat seit Mitte 2017 Elvira Schick aus Volkersheim übernommen.


Wanderausstellung „Libellen – Diamanten der Lüfte“

 Seit dem Mittelalter begegnet der Mensch den Libellen auf unterschiedlichste Art und Weise,
sei es voller Bewunderung oder gar voller Respekt und Misstrauen. Doch wie genau erlebt
eigentlich jeder Einzelne von uns diese filigranen Flieger? Da sie oftmals nur beim
Vorüberfliegen von uns beachtet werden, sind sie für viele nur eine der unzähligen
Tiergruppen des Insektenreiches. Doch steckt vielleicht doch mehr hinter diesen anmutigen
Kreaturen, als man auf den ersten Blick vermuten möchte? Sind Libellen gar facettenreiche
und faszinierende Geschöpfe? Und was haben sie überhaupt für eine Bedeutung im
Naturschutz?
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Diamanten der Lüfte und lassen Sie sich von
der unglaublichen Vielfalt an Eigenschaften und der spannenden Lebensweise der Libellen
verzaubern. Und am Ende können Sie die Frage aller Fragen für sich selbst beantworten:
Libellen - Gewöhnliche Insekten oder Diamanten der Lüfte?
15 Alu-Verbundplatten, 100 x 70 cm,

Leihgebühr: 100 – 200 Euro plus Versandkosten je nach Zeitraum

 

Bild: Bastian Kathan

Die Ausstellung wurde von Bastian Kathan(Leutkirch) in Zusammenarbeit mit dem Umweltkreis Leutkirch konzipiert.

 

 

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden bei:

 

Umweltkreis Leutkirch
NABU-Gruppe Leutkirch
Gänsbühl 7
88299 Leutkirch
Tel. 07561 7302
nabu@nabu-leutkirch.de

 

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Klimaschutztag auf dem Rahlenhof in Ravensburg

 

Zum sechsten Mal führte die Volksbank Ulm-Biberach eG einen Klimaschutztag durch. Auf dem Rahlenhof in Ravensburg hat sie eine passende Streuobstwiese gefunden, auf der Anfang Oktober 60 Hochstamm-Apfelbäume nachgepflanzt wurden.

 

Oberländer, Boskop, Gravensteiner, Jakob Fischer und Ravensburger: Diese alten,

 

regionalen Apfelsorten wurden auf der 30.000 Quadratmeter großen Wiese ergänzt. Unter der Anleitung von Walter Emser, Willi Mayer und Steffen Costabel packten die Kunden der Volksbank tatkräftig mit an, um die Obstbäume in die Erde zu bringen.

 

Das war ein abwechslungsreicher Tag für die ganze Familie", erklärt Berthold Hirschmann, Leiter

 

Privat- und Geschäftskunden der Volksbank in Ravensburg, beim Rundgang über den Biohof von Anita und Christof Schaaf. Zirka 350 Gäste, erlebten auf den Demeter-Bauernhof naturverträgliche Landwirtschaft live. Neben der Pflanzaktion wurden unterschiedliche Aktivitäten für Jung und Alt rund um das Thema Klimaschutz angeboten. Vom Apfelsaftpressen, über eine Apfelverkostung, Gärtnern ohne Torf bis zum Nistkastenbau boten Familie Schaaf und die Ravensburger Naturschutzgruppe (NABU) vielfache Mitmachaktionen.

 

Den Artenreichtum einer Streuobstwiese erklärte Dr. Johannes Masur aus Wilhelmsdorf auf Führungen: „ Der Lebensraum Streuobstwiese kann bis zu 450 Pflanzen- und rund 3000 Tierarten beheimaten.“  „Diese Artenvielfalt möchten wir an die nächste Generation weitergeben", bekräftigt Markus Ehrlich, zweiter Vorsitzender des NABU Ravensburg.  Martin Klatt, der Referent für Arten- und Biotopschutz vom Naturschutzbund Baden-Württemberg, referierte auf launige Art in der vollbesetzten Scheune über „Klimaschutz und Artenvielfalt.“

 

Wir wollen jedes Jahr gemeinsam etwas für die Umwelt und unsere Region tun", betont Karl-Josef Gelder, Leiter Gewerbe- und Unternehmenskunden der Volksbank in Ravensburg und bedankte sich bei den zahlreichen Helfern des NABU, der Freiwilligen Feuerwehr Obereschach und dem Musikverein Weissenau. (Foto: Max Dechant)

 


Wildbienenhotelbau in Weingarten

Kinder aus Weingarten helfen Wildbienen und Co

 

Die NABU-Gruppe Weingarten lässt Kinder Insektenhotels bauen. Diese dürfen sie dann im eigenen Garten aufhängen.

 

Mit großem Tatendrang und viel Begeisterung bauten Kinder aus Weingarten mit Hilfe ihrer Eltern Bruthilfen für Insekten, sogenannte Insektenhotels. Die Zimmerei Bernhardt stellte erneut ihre Werkstatt dafür zur Verfügung. Beim Bohren von Löchern in ein Kantholz, Zuschneiden von Schilf und dem Zusammennageln aller Teile bewiesen Mädchen wie Jungs viel Geschick. Vorher erläuterte die Biologin Sabine Brandt aus Laupheim, wie Wildbienen und andere Insekten in den engen Röhren ihre Eier ablegen. In einem Spiel, indem Kinder mit Hilfe von Stoffröhren das Nisten der Insekten nachstellten, bekamen die Kinder einen intensiven Einblick in die Biologie dieser Tiere. Danach ging es ans Werk. Zum Abschluss konnten sich die Kinder bei Apfelschorle, Butterbrezeln und Kuchen stärken. „Eine rundherum gelungene Aktion, bei der sich Kinder intensiv mit Tieren befassen, die leider wenig Beachtung finden“, wie NABU-Sprecher Hubert Kapler erläutert. Insektenschutz tut Not, laut Umweltministerium ist der Insektenbestand in den letzten 30 Jahren um 80 % zurückgegangen. Deswegen warb Helmut Kraft, ebenfalls Sprecher beim NABU Weingarten, für die Gestaltung naturnaher Gärten: Einfache Maßnahmen, wie Blumeninseln im Rasen stehen lassen oder ganzjährig Stauden fördern, verbessere die Situation deutlich. Der erste Schritt ist nun getan: Voller Stolz nahmen die Kinder ihr Bienenhaus mit und hängen diese in ihre Gärten. Mit Spannung wird nun erwartet, wann die ersten Wildbienen, Erd- oder Schlupfwespen, Ohrwürmer und Florfliegen einziehen. (Bild: Helmut Kraft: Tim bohrt Löcher für Niströhren in ein Kantholz. Ursel Müller vom NABU Weingarten hilft ihm dabei.)

 


NABU Weingarten

NABU Weingarten organisiert Amphibienschutzaktion bei Berg-Horrach

 

Bereits seit 2012 wurde festgestellt, dass an der Berger Gemeindestraße am Horrach-Hof im März  vor allem Erdkröten (aber auch Bergmolche und Grasfrösche) bei ihrer Wanderung zu Laichgewässern  nachts überfahren werden. In 2013 kümmerten sich erstmals einige NABU-Miglieder darum und trugen die Amphibien nachts über die Straße. So konnte in 2013 die Rekordzahl von 1067 lebenden Erdkröten gerettet werden. In den Folgejahren waren es jeweils ca. 400 bis 800 .-In 2016 wurden erstmals mehrere Gullis, in die einzelne Kröten hineinfallen und sich nicht mehr befreien können, mit einem Drahtgitter abgedeckt  .- In 2017 konnte die Helfergruppe um weitere Schüler,   Studierende, Berufstätige und Rentner auf insgesamt 16 erhöht werden; ein Zeichen für die Beliebtheit dieses Naturschutzeinsatzes.

 

Warum sammeln wir  die Tiere ein?:

 

Kröten spielen in Gärten eine wichtige Rolle bei der Schädlingsbekämpfung,- Wenn sie in größerer Zahl auf Straßen überfahren werden, bilden sie eine glitschige Masse

 

und stellen eine Verkehrsgefährdung dar. - Außerdem verdienen sie als Mitgeschöpfe unseren Schutz.

 

Die erwachsenen Tiere wandern im März/April bis zu 2,2 km weit zu den Gewässern, in denen sie selbst zur Welt kamen. Dabei lassen sich die kleineren männliche Kröten oft von den Weibchen tragen (Bild: Helmut Kraft). In größeren oder kleineren Tümpeln setzen die Weibchen gallertige Laichschnüre mit schwarzen Eiern unter Wasser an Pflanzen ab. Aus dem Laich entwickeln sich  kiemenatmende Kaulquappen. Wenn diese zunächst 2 Hinterbeine, dann auch 2 Vorderbeine entwickeln und dann über die Lunge atmen können, verlassen sie das Wasser und wandern in die Umgebung, gerne in Wälder und Gärten.

 

Die Gemeinde Berg unterstützt die Aktion regelmäßig mit der Aufstellung von Hinweisschildern und einer Geschwindigkeitsbeschränkung während der Wanderzeit.

(Foto: Helmut Kraft)

 

 Weitere Informationen bei: Helmut Kraft, Tel. 0751/45102